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Forschungsfortschritte zu Graten am Ausgang des Titanlegierungsbohrens

Feb 18, 2025

Forschungsfortschritte zu Graten am Ende des Titanlegierungsbohrens

1. Einführung

Mit der rasanten Entwicklung wichtiger Bereiche wie medizinische Geräte, Luft- und Raumfahrt, Meeresvermessung und petrochemische Industrie in China steigen die Anforderungen an die Materialleistung der zugehörigen Komponenten. Titanlegierungen haben sich aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften wie geringes Gewicht, hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Bruchzähigkeit nach und nach zu wichtigen „strategischen Metallen“ im Bereich der Materialanwendungen entwickelt. Titanlegierungen werden häufig in kritischen Bereichen wie Flugzeugtriebwerken und Rumpfkomponenten eingesetzt.

Bei der Montage und Befestigung von Titanlegierungsteilen sind Bohren und Fräsen wesentliche Prozesse, wobei das Bohren einen erheblichen Teil der Arbeit ausmacht. Während des Bohrvorgangs bilden sich jedoch aufgrund großer Axialkräfte und hoher Temperaturen häufig Grate unterschiedlicher Form und Höhe am Lochausgang, was sich direkt auf die Montagequalität und die Serviceleistung auswirkt. Studien zeigen, dass der Gratentfernungsprozess die Verarbeitungskosten von Titanlegierungen deutlich erhöht. Daher sind die Erforschung des Entstehungsmechanismus von Graten beim Bohren von Titanlegierungen und die Erforschung von Kontrollmethoden von großer praktischer Bedeutung.

In diesem Artikel werden die Arten, Bildungsmechanismen und Kontrollstrategien von Graten am Ausgang von Titanlegierungsbohrungen untersucht und eine Referenz für entsprechende Forschungsarbeiten bereitgestellt.

2. Arten von Graten am Ausgang des Titanlegierungsbohrens

Beim Bohren von Titanlegierungen interagiert das Werkzeug mit dem Werkstück und erzeugt Scherkräfte, die zu plastischer Verformung, Biegung und Rissen im Material führen. Ein Teil des Materials wird abgetragen, während der verbleibende Teil am Lochaustritt Grate bildet. Form und Größe der Austrittsgrate variieren, abhängig von Schnittparametern und Werkzeuggeometrie. Die Analyse der Gratarten hilft bei der weiteren Untersuchung ihrer Entstehungsmechanismen.

Studien haben gezeigt, dass beim Bohren von Titanlegierungen entstehende Grate in die folgenden Typen eingeteilt werden können:

Einheitliche Grate: Grate, die sich gleichmäßig um den Ausgang bilden.

Einheitliche Frässtifte mit Bohrkappe: Grate mit Restmaterial, die eine relativ gleichmäßige Form bilden.

Krone-wie Kletten: Grate mit kronenartiger oder unregelmäßiger Form.

Verschiedene Forscher haben durch Experimente und Simulationen herausgefunden, dass Faktoren wie Werkstücksteifigkeit, Werkzeugmaterial und Schnittparameter die Gratmorphologie erheblich beeinflussen. Obwohl es keinen einheitlichen Klassifizierungsstandard gibt, sind die drei oben genannten Haupttypen von Graten.

3. Entstehungsmechanismen von Graten am Ausgang der Titanlegierungsbohrung

Beim Bohrprozess von Titanlegierungen ist die Gratbildung eng mit der plastischen Verformung des Materials und der Schneidkante des Werkzeugs verbunden. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gratbildung am Bohrausgang in mehrere Phasen unterteilt werden kann, die hauptsächlich von Schnittkräften, Temperaturen und Werkzeuggeometrie beeinflusst werden.

Der Prozess der Gratbildung umfasst typischerweise die folgenden Schritte:

Beim Schneiden erfährt das Material am Lochgrund eine plastische Verformung.

Das Restmaterial wird durch den Bohrer in Richtung Lochausgang gedrückt.

Wenn das Material die Lochaustrittskante überschreitet, beginnt es sich zu dehnen und zu brechen, wodurch sich schließlich Grate bilden.

Darüber hinaus wurde durch Finite-Elemente-Simulationen festgestellt, dass der geometrische Winkel des Werkzeugs, die Schnittparameter und die Schnitttemperatur einen erheblichen Einfluss auf die Gratbildung haben. Unterschiedliche Schnittparameter und Werkzeugstrukturen können zur Bildung verschiedener Gratarten führen. Beispielsweise erzeugen niedrige Vorschubgeschwindigkeiten und hohe Spindelgeschwindigkeiten im Allgemeinen gleichmäßige Grate, während hohe Vorschubgeschwindigkeiten zu kronenähnlichen Graten führen können.

4. Kontrollstrategien für Grate am Ausgang des Titanlegierungsbohrens

Um der Gratbildung beim Bohren von Titanlegierungen entgegenzuwirken, haben Forscher verschiedene Kontrollstrategien vorgeschlagen, die hauptsächlich die Optimierung von Schnittparametern, Werkzeugdesign und Bearbeitungsprozessen umfassen.

4.1 Schnittparameter optimieren

Die Auswahl geeigneter Schnittparameter kann dazu beitragen, Axialkräfte und Schnitttemperaturen zu reduzieren und so die Gratbildung zu minimieren. Studien haben gezeigt, dass die Optimierung der Spindeldrehzahl, der Vorschübe und anderer Schnittparameter die Grathöhe effektiv reduzieren kann. Beispielsweise führen höhere Spindeldrehzahlen und geringere Vorschübe oft zu kleineren Graten.

4.2 Optimierung der Werkzeugstruktur

Die Gestaltung des Werkzeugs hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gratbildung. Faktoren wie der Spanwinkel des Werkzeugs, die Länge der Schneidkante und das Werkzeugmaterial beeinflussen alle die Gratbildung. Durch die Optimierung der Werkzeuggeometrie und die Auswahl geeigneter Materialien können Gratgröße und -höhe effektiv reduziert werden. Beispielsweise kann die Verwendung eines Spiralbohrers anstelle eines Spiralbohrers die Gratgröße am Austritt deutlich reduzieren.

4.3 Bearbeitungsprozesse optimieren

Herkömmliche Bohrverfahren führen häufig zur Gratbildung. Forscher haben neue Bearbeitungsmethoden wie Ultraschall-unterstütztes, rotierendes Ultraschall-unterstütztes und kryogenes Bohren erforscht, die gute Ergebnisse gezeigt haben. Ultraschallunterstütztes Bohren kann die Temperaturen während des Bearbeitungsprozesses senken, die Duktilität des Materials verringern und die Gratgröße effektiv kontrollieren. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass rotierendes, ultraschallunterstütztes Bohren und Bearbeitung mit kryogener Kühlung die Grathöhe erheblich reduzieren.

5. Fazit

Titanlegierungen spielen aufgrund ihrer hervorragenden Leistung eine entscheidende Rolle in verschiedenen High-End-Anwendungsbereichen. Allerdings bleibt die Kontrolle der Gratbildung beim Bohren von Titanlegierungen eine Herausforderung. Vorhandene Forschungsergebnisse zeigen, dass durch die Optimierung von Schnittparametern, Werkzeugstruktur und Bearbeitungsprozessen die Gratgröße deutlich reduziert werden kann, was zu einer Verbesserung der Bearbeitungseffizienz führt. Zukünftige Forschungen sollten die Entstehungsmechanismen von Graten weiter erforschen, neue Werkzeuge und Bearbeitungstechnologien entwickeln und sich mit den Herausforderungen bei der Bearbeitung von Titanlegierungen befassen.

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