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Technologie zum Beizen von Gussteilen aus Titanlegierungen

Feb 18, 2025

                                                                      Technologie zum Beizen von Gussteilen aus Titanlegierungen
 

1. Rohstoffe und Ausrüstung

Beizlösungs-Rohstoffe

Siehe Tabelle 1.

Ausrüstung

Beiztank: Hergestellt aus Edelstahl, ausgekleidet mit Hartkunststoffplatten aus Polyvinylchlorid (PVC) oder vollständig aus Hart-PVC-Kunststoff.

Temperaturkontrolle und Belüftung: Der Beiztank ist mit einem Kühlsystem, einer Temperaturanzeige, einer Verdunstungsschutzabdeckung und einem Abluftsystem ausgestattet.

Vorrichtungen und Trocknung: Vorrichtungen und Klemmen bestehen aus einer Titanlegierung oder schutzbeschichtetem Edelstahl. Trocknungsgeräte arbeiten bei einer maximalen Temperatur von 105 Grad.

2. Prozessablauf

Sandstrahlen zur Entfernung von Oxidablagerungen → Reinigung mit organischen Lösungsmitteln → Kaltwasserspülung → Beizen → Kaltwasserspülung → Fließende Kaltwasserspülung → Sprühspülung → Trocknen → Qualitätsprüfung

Reinigung von Ölverschmutzungen: Benzin, Ethanol oder Aceton.

Entfernung von Fingerabdrücken nach dem Beizen: Mit einer 1:1-Mischung aus Aceton und Butanol reinigen und anschließend mit Industrieethanol abwischen.

3. Beizlösung

Lösung 1wird im Allgemeinen für Gussteile aus Titanlegierungen verwendetLösung 2wird für korrosionsbeständige Titanlegierungen verwendet.

Siehe Tabelle 2.

4. Beizvorgang

Operationsmethode: Gussteile sollten auf und ab bewegt oder geschwenkt werden, um ausreichenden Kontakt mit der Säurelösung sicherzustellen.

Temperaturkontrolle: Überwachen Sie die Temperatur der Beizlösung, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Zeitkontrolle: Die Beizzeit wird durch die Materialreduktionsrate bestimmt. Messen Sie zunächst die Dicke oder berechnen Sie den Masseverlust nach 1–5 Minuten.

Anforderungen an die Wasserspülung:

Kaltes Wasser unter Raumtemperatur oder warmes Wasser (30–60 Grad).

Widerstand des Reinigungswassers größer oder gleich 1200 Ω·cm (25 Grad), TDS kleiner oder gleich 600 mg/l, pH 5,5–8,5.

Trocknen: Verwenden Sie ölfreie Druckluft oder einen Ofen.

5. Beizlösungsmanagement

Die Lösung wird durch proportionale Zugabe von Chemikalien und gleichmäßiges Rühren hergestellt. Die Flüssigkeitstiefe sollte zwei-Drittel der Tanktiefe nicht überschreiten.

Die Titanionenkonzentration sollte alle vier Wochen analysiert werden. Wenn der Wert 25 g/L übersteigt und die Beizrate nicht ausreicht, sollte die Lösung verworfen werden.

Abfallflüssigkeit sollte von einer qualifizierten Fachorganisation versiegelt und verarbeitet werden.

6. Saure Gasreinigung

Saure Gase, die beim Beizen entstehen, müssen vor dem Ablassen gereinigt werden, um Umweltstandards zu erfüllen.

7. Qualitätskontrolle

Aussehensprüfung

Die Oberfläche sollte glatt mit metallischem Glanz sein oder silber-weiß oder grau-weiß erscheinen.

Keine Lochfraßbildung, nicht entfernte Flecken, Ölverschmutzung, Fingerabdrücke oder mechanische Beschädigungen.

Kontrolle des Wasserstoffgehalts

Behalten Sie die Zusammensetzung der Lösung und die Temperaturkontrolle bei, um eine Wasserstoffabsorption zu vermeiden.

Die Messung des Wasserstoffgehalts folgt GB/T 4698.15.

Wenn der Wasserstoffgehalt 0,003 % übersteigt, untersuchen Sie die Ursache und führen Sie ein Vakuumglühen durch (siehe Tabelle 3).

Alpha-Layer-Kontrolle

Die Alphaschicht auf der Gussoberfläche sollte nach dem Beizen vollständig entfernt werden.

Zu den Inspektionsmethoden gehören metallografische oder Mikrohärteprüfungen. Wenn Restschichten gefunden werden, ist ein erneutes Beizen erforderlich.

Endkontrolle

Gleichmäßige Oberflächenrauheit ohne Oxidschichten, Öl, Fingerabdrücke oder andere Verunreinigungen.

Reinwassertest: Kein Wasserfilmriss nach dem Eintauchen.

Sandstrahlen darf keine Verformung verursachen und Strahlmaterialien müssen regelmäßig überprüft werden.

Dieser Prozess hält sich strikt an nationale Standards, um die Beizqualität und die Umweltsicherheit zu gewährleisten.

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